Ich bin für meine Mitarbeiter ansprechbar, informiere sie frühzeitig und kommuniziere transparent. So stelle ich sicher, dass meine Mitarbeiter alle relevanten Informationen erhalten.
Greifbar sein im Führungsalltag – mit regelmäßigen Teamterminen
Regelmäßige Meetings helfen dabei, den Überblick zu behalten, sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Wer sich regelmäßig austauscht, arbeitet koordinierter und fühlt sich stärker eingebunden. Besonders in virtuellen oder hybriden Teams stärken solche Berührungspunkte das Gemeinschaftsgefühl und verhindern Missverständnisse.
Austauschformate im Überblick
Es gibt verschiedene Formate für den regelmäßigen Austausch – je nach Ziel, Beteiligten und Situation:
- Jour fixe: Ein fest eingeplanter, wiederkehrender Teamtermin – meist wöchentlich oder zweiwöchentlich – zur gemeinsamen Abstimmung über Themen, Aufgaben und Herausforderungen.
- 1:1-Gespräch: Persönlicher Austausch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter – ideal für Feedback, Entwicklungsgespräche oder individuelle Anliegen.
- Stand-up: Kurzes, meist tägliches Team-Update (oft im Projektkontext), bei dem alle schnell den aktuellen Stand schildern – fokussiert, strukturiert, ohne Diskussionen.
- Ad-hoc-Meeting: Bei spontanem Abstimmungsbedarf – wenn schnelle Entscheidungen oder Rücksprachen nötig sind.
- Retrospektive: Regelmäßiger Rückblick im Team, um zu reflektieren, was gut lief, was verbessert werden kann und welche Learnings es gibt – häufig in agilen Teams genutzt.
Wann sich ein Termin lohnt
Nicht jeder Austausch muss in einem Meeting stattfinden. Während regelmäßige Teamtermine wichtig sind, um das große Ganze im Blick zu behalten und das Miteinander zu fördern, lohnt es sich bei Einzelthemen genau hinzuschauen: Braucht es dafür wirklich einen Termin – oder reicht eine kurze E-Mail oder ein Anruf?
Stellen Sie sich vorab folgende Fragen:
- Muss gemeinsam etwas entschieden werden?
- Lassen sich offene Punkte nicht schriftlich klären?
- Ist ein persönlicher Austausch für das Verständnis oder die Abstimmung wichtig?
Wenn nicht, genügt oft eine E-Mail – besonders bei reinen Informationen oder klaren Aufgaben. So vermeiden Sie unnötige Termine und schaffen Freiräume für die wirklich wichtigen Gespräche im Team.
Beispiele aus dem Arbeitsalltag
Verlässliche Erreichbarkeit
Ein Mitarbeiter schreibt seiner Führungskraft eine Nachricht mit einer dringenden Frage zu einem Kundenprojekt. Die Führungskraft ist in Terminen, liest die Nachricht, antwortet aber den ganzen Tag nicht.
Regelmäßiger Austausch
Im Team tauchen immer wieder kleinere Rückfragen und Abstimmungen auf, die bisher zwischen Tür und Angel stattfinden. Informationen erreichen nicht immer alle Mitarbeiter. Das führt zu Unsicherheit.
Einarbeitung
Ein neuer Mitarbeiter hat viele kleine Fragen zur Einarbeitung. Die Führungskraft ist häufig unterwegs. Es gibt kaum Gelegenheiten für direkte Rückfragen oder einen persönlichen Austausch.
Weiterbildungen zum Thema
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Luisa Müllmann
Referentin Personalmarketing / Employer Branding
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